Kinderworkshop im Ägyptischen Museum,  auch für Erwachsene und Junggebliebene

 

              Aktionsplan Februar2024

 

Folgende Workshops werden angeboten:

Ausstattung eines Grabes für eine Pharaonin 

Für das Grab werden benötigte Sachen gebastelt.

Diese Gegenstände werden vorab im Original im                Museum gezeigt und erklärt.

So werden Töpfe beschriftet oder wieder                              zusammengesetzt

Die einfache Hieroglyphen Schrift geübt 

Lesezeichen aus echtem Papyrus gemacht

Im Sand wird ein wertvoller Gegenstand gefunden              und bearbeitet Kette, Armband und Ring für die                    Pharaonin besorgt

Abschließend die Pharaonin (Schaufensterpuppe)              zur Mumie umgestaltet und ins vorbereitete Grab                gebracht

durch einen Geheimgang werden die gebastelten                Gegenstände „geraubt“

Sowie noch Kleinigkeiten zusätzlich

Dauer ca. 3,5 Stunden

Termine: 24.02.24

Beginn je 14:00 Uhr

Ende je 17:30 Uhr

Kostenanteil 28,00€ pro Teilnehmer

 

Auf dem Nil durch das antike Ägypten

 

Auf einer riesigen Landkarte von Ägypten bereisen wir die wichtigsten Stellen.

Die Fahrt geht von Alexandria bis Assuan.

Unterwegs erkunden wir die wichtigsten Stationen und basteln an den Stellen schöne Objekte oder suchen interessante Objekte im Sand.

 

Bei unserer Reise lernen wir viel über das antike

Ägypten. Ob Pyramiden, römische Kastelle oder den großen Tempel im Theben und erst recht das Tal der Könige werden wir besprechen.

 

Natürlich erkunden wir auch die Hierglyphen Schrift, erstellen auf original Papyrusstreifen ein Lesezeichen, bauen ein Königsgrab aus und erkunden einen geheimen Gang.

 

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus unserem Programm.

 

Dauer ca. 5 Stunden

Termine: 18.02.24  

Beginn um 13:00 Uhr

Ende ca. 17:00 Uhr

Kostenanteil 40,00€ pro Teilnehmer

 

Kindergeburtstag im Ägyptischen Museum feiern

Für kurze Zeit ist wieder eine Geburtstagsfeier im Ägyptischen Museum möglich. Ein umfangreiches Aktionsprogramm im Museum steht zur Verfügung, ebenso ein Raum für eine kleine Feier. Die ägyptische „Königin“ freut sich auf Sie.

Unter bestimmten Umständen wäre es möglich, diese Veranstaltung auch bei Ihnen zuhause auszurichten.

                 

 

Gerne geben wir auf Museumziehtum@web.de und HorstCreutz@gmx.de  mehr Informationen

 

Aktionsort ist das Ägyptische Museum der Universität Bonn

53113 Bonn, Regina-Pacis-Weg 7 (Eingang neben altem Zoll)

 

Veranstaltung des Fördervereins des Ägyptischen Museum der Uni Bonn

Vorsitzender Horst Creutz           2. Vorsitzender Heinz-Willi Schmitt  

 

Schließung des Museums

 

Schließung des Museums; Aktivitäten während der Schließungszeit

 

Liebe Freunde und Freundinnen des Ägyptischen Museums,

nun ist es also soweit: Wie schon allgemein bekannt sein dürfte, schließt unser Museum bald zwecks Vorbereitungen für den Umzug an einen Interimsstandort. Bis Sonntag, den 30. Juli, 18 Uhr kann es an alter Stelle über dem Koblenzer Tor noch besucht werden. Dann schließen wir die Pforten für mehrere Monate, um unseren kompletten Sammlungsbestand zu sichten, zu inventarisieren, den Erhaltungszustand genau zu dokumentieren und einzelne Objekte zwecks Transportfähigkeit restauratorisch behandeln zu lassen – ganz so, wie es bereits im letzten aMun-Heft (Nr. 66, 2023, S. 17–21) angekündigt wurde. Den Artikel mit allen Hintergrundinformationen finden Sie übrigens auch digital als PDF im Eingangsbereich auf unserer VR-Tour (https://vr-easy.com/tour/4750/). Während dort der Zeitpunkt der Wiedereröffnung am neuen Standort in der Poststraße in der Bonner City noch als "im ersten Quartal 2024" angegeben wurde, gehen die aktuellen Planungen nunmehr eher von Sommer 2024 aus. Die Aufenthaltsdauer am Interimsstandort wird bis zum Ende der Generalsanierung des Uni-Hauptgebäudes voraussichtlich mindestens 10–12 Jahre betragen.

 
 
 
 
Der alte Standort über dem Koblenzer Tor (© Ägyptisches Museum Bonn)
 
 
 
 
Der neue Interimsstandort an der Ecke Poststraße / In der Sürst (© Gregor Hübl / Universität Bonn)
 
 
 
 

Aktuelle Informationen zu den Umzugsvorbereitungen finden Sie darüber hinaus auch auf unserem Instagram-Kanal https://www.instagram.com/egyptianmuseumbonn sowie auf unserer Homepage www.aegyptisches-museum.uni-bonn.de.

Wir hoffen, dass wir diese herausfordernde Übergangszeit kurzweilig gestalten können, und verbleiben mit besten Grüßen und Wünschen!

Dr. Frank Förster, Kurator

 
 
 

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Virtueller Rundgang

Nachruf auf Karl-Heinz Preuß (12.11.1941–04.05.2020)

Mit Bestürzung haben wir erfahren, dass unser langjähriges Fördermitglied Karl-Heinz Preuß am 4. Mai 2020 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Karl-Heinz Preuß zählte zu den aktivsten und großzügigsten Mitgliedern unseres Vereins. Wie kaum ein anderer hat er mit seinem Engagement die Vereinsarbeit belebt, sei es durch Anregungen, sei es durch Bemühungen um weitere Mitglieder und Spenden, insbesondere aber durch die Bereitschaft, die Sammlung des Ägyptischen Museums der Universität Bonn durch die Stiftung herausragender Objekte zu bereichern.

Das Interesse von Karl-Heinz Preuß an Altertümern reichte weit in die Kindheit zurück. Bereits als junger Mensch hat er im heimischen Hameln Fossilien gesammelt. In seiner Frau Ursula fand er eine Partnerin, die seine Sammelleidenschaft teilte. Anfangs lag das Augenmerk der Sammeltätigkeit auf römischen Funden, bis es bei einem Kunstsammler in Köln zur ersten bewussten Begegnung mit altägyptischen Gegenständen kam. Jahrzehntelang hat das Paar antike Objekte erworben und sich damit umgeben, mit der Antike gelebt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Doch so sehr Karl-Heinz und Ursula Preuß ihre Schätze liebten, so sehr waren sie auch bereit, die Freude und Inspiration zu teilen, die von diesen ausgeht. Schon früh stellten sie ausgewählte Stücke der Öffentlichkeit zur Verfügung, nicht nur dem Ägyptischen Museum der Universität Bonn, sondern auch anderen Institutionen und Projekten, die ihnen am Herzen lagen. Zu nennen sind etwa die Römervilla in Schult in der Eifel und die Funde der Lausitzer Kultur aus Finsterwalde in Brandenburg. Dennoch bleibt das Engagement für das Ägyptische Museum in Bonn ein besonderes. Das bezeugt nicht nur der große Umfang der exzellenten Objekte, die das Ehepaar Preuß der Sammlung zur Verfügung gestellt hat, darunter solche Glanzstücke wie der fein dekorierte Eingeweidekasten aus der Ptolemäerzeit und ein Relieffragment aus dem Alten Reich. Auch die Möglichkeit für die Studierenden, direkt an und mit oft unscheinbaren Originalobjekten arbeiten zu können, war dem Ehepaar Preuß wichtig. Mit besonderer Freude haben sie zudem die Vermittlungsangebote begleitet, die Kindern die altägyptische Kultur im Museum nahebringen. Eine ganz besondere Geste schließlich war die Übergabe eines wunderschönen Malereifragments an den ägyptischen Botschafter in Berlin im Jahre 2014, nachdem sich herausgestellt hatte, dass dieses Stück aus einer beraubten Grabanlage stammt. Heute befindet sich das Wandfragment aus dem Grab des Schatzmeisters von Thutmosis IV. im Ägyptischen Museum in Kairo und hat dort einen würdigen Platz gefunden. Der hohe ethische Anspruch, den Karl-Heinz Preuß mit der Liebe zur Antike und der Sammelleidenschaft antiker Objekte verband, wurde hier sehr deutlich.

Karl-Heinz Preuß (rechts) mit dem damaligen Kurator des Ägyptischen Museums Dr. Martin Fitzenreiter bei der Übergabe einiger Sammlungsobjekte im Sommer 2012 (Foto: Ulrike Eva Klopp, Universität Bonn)

Aufgrund ihrer Verdienste für Museum und Verein hat der Vorstand des Vereins zur Förderung des Ägyptischen Museums Bonn auf seiner Jahreshauptversammlung am 12. Dezember 2018 Ursula und Karl-Heinz Preuß die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Der Tod von Karl-Heinz Preuß hinterlässt nun eine Lücke, die nicht wieder zu füllen ist. Er wird aber gerade ob seiner Einzigartigkeit in unserer Erinnerung bleiben. Nicht zuletzt die großzügigen Zustiftungen, die er und seine Frau Ursula dem Ägyptischen Museum haben zukommen lassen und die – wie man in Ägypten sagte – von Ewigkeit zu Ewigkeit mit ihren Namen verbunden sind, werden bewirken, was auch der Wunsch der alten Ägypter war: dass der Name weiterlebt.

 

Informationen zur Antikensammlung Ursula und Karl-Heinz Preuß finden sich unter: www.antikensammlungen-preuss.de

Der Vorstand und die Mitglieder des Vereins zur Förderung des Ägyptischen Museums der Universität Bonn

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